Dieser Aufruf betrifft SIE und uns. Zur Beitragsstabilität rückt das Bundesgesundheitsministerium, aus vorgeschobenen Solidaritätsgründen, nicht von einer pauschalen Kürzung in unserem Bereich ab. Bei einem Anteil von knapp 4% an den Gesamtausgaben trägt somit unser Gewerk nicht einmal marginal dazu bei, die geplanten Einsparungen zur Beitragsstabilisierung zu realisieren. Die Kommission bestätigt, dass unsere Branche jetzt schon wirtschaftlich arbeitet und wir zeigen auch die Bereitschaft uns weiterhin aktiv bei Sparmaßnahmen einzubringen. Obwohl die Kommission den Abschlag für uns nicht für erforderlich hält, zeigt sich das BMG nicht bereit zum Diskurs. Dies wird Unternehmen in die Insolvenz treiben und lokale Arbeitsplätze kosten. Die Versorgung wird perspektivisch von Zentrallieferanten erfolgen mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. Persönliche Beratung und Betreuung, schnelle Lieferung bei Entlassungen oder bei palliativen Versorgungen, etc. werden nicht mehr so realisierbar sein wie bisher. Den steigenden Fallzahlen durch die demographische Entwicklung wird durch mehr Festbeträge und eine höhere Zuzahlung entgegengewirkt. Das wäre eine diskutable Grundlage.
Helfen auch Sie mit IHRE künftige Versorgung weiter lokal und zu einem fairen Preis erhalten zu können


